Fußball und Ausschreitungen weltweit
Krawall global
Radikalismus, Randale, Rassismus, Rowdytum
Hier eine Zusammenfassung der unrühmlichen, internationalen Geschehnisse der letzten Zeit zum Thema.
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Hier eine Zusammenfassung der unrühmlichen, internationalen Geschehnisse der letzten Zeit zum Thema.
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“Nach neuestem Urteil des Landgerichts Düsseldorf haftet ein erkannter Unruhestifter, selbst wenn er nur ein kleiner Teil eines großen Ganzen war, für den gesamten Schaden. Dieser kann auch, wie vorliegend, in einer Verbandstrafe liegen.”
Rüdiger Fritsch, Vizepräsident des SV Darmstadt 98, will Fans für Geldstrafen des DFB zur Kasse bitten – aktuell muss der Drittligist 5.500 Euro bezahlen
Beim EM-Qualifikationsspiel zwischen Griechenland und Kroatien am vergangenen Freitag in Piräus kam es zu Ausschreitungen von Fußballfans. Dabei wurde auch ein Molotowcocktail eingesetzt (siehe 3:40) – wohl gemerkt, im Stadion. Die Partie wurde kurzzeitig unterbrochen.
Hier eine kleine Zusammenfassung der Geschehnisse der letzten Zeit im deutschen Fußball.
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Nach Zuschauerausschreitungen wurden gegen den Traditionsklub aus Istanbul als Strafe zunächst zwei Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhängt. Der türkische Fußballverband TFF änderte die Regelung dann aber um: im Sükrü-Saracoglu-Stadion sollten lediglich Frauen sowie Kinder unter zwölf Jahren Zutritt erhalten.
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Das Spiel der Copa Sudamericana zwischen Nacional Montevideo und Universidad de Chile wurde in der 47. Minute abgebrochen. Der Schiedsrichter-Assistent war von einer aus dem Nacional-Block geworfenen Registrierkassenrolle getroffen worden und daraufhin kurzzeitig zu Boden gegangen. Schiedsrichter Antonio Arías aus Paraguay beendete die Partie wegen des Vorfalls vorzeitig. Nach Hin- und Rückspiel hatten die Gäste von “La U” bereits mit 3:0 geführt und stehen nun im Achtelfinale des Wettbewerbs.
Ganz klar – alles nicht ernst gemeint und total lustig. Scheiß auf Gutmenschen, wir lassen uns den “Humor” nicht verbieten. Was dabei rauskommt, ist gerade in letzter Zeit leider an Erbärmlichkeit kaum zu überbieten. Oder, ganz wie man will, an Niveau kaum zu unterbieten.
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Bei internationalen Spielen kommt es immer wieder zu Ausschreitungen – gewaltbereite Fans des FC Zürich etwa haben in der Qualifikationsrunde zuvor schon mal weitere Erfahrungen gesammelt, die sie heute beim Champions-League-Spiel in München möglicherweise gerne unter Beweis stellen möchten. Der zweite Teil zum Thema mit Vorfällen der vergangenen Monate.
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Auch im internationalen Fußball kam es in den vergangenen Monaten zu Ausschreitungen und unsportlichem Verhalten von Fußballfans. Und das nicht nur in Europa, sondern z. B. auch in Asien – wie unser zweiteiliger Beitrag zeigt.
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Aus aktuellem Anlass gilt es mal wieder, einen Blick auf die deutsche Fanszene, die Vereine und die Polizei zu werfen.
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Nach dem Rücktritt des Vereinspräsidenten haben Fans von Fenerbahce Istanbul protestiert – und einen Spielabbruch des Testspiels gegen Schachtjor Donezk provoziert.
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Ein Fan von Fortuna Düsseldorf muss dem Verein 2.916 Euro Schadenersatz zahlen. Er soll während des Spiels beim SC Paderborn im Januar 2010 Knallkörper auf das Spielfeld geworfen haben, hatte dies aber bestritten.
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Einer der berühmtesten Fußballclubs der Welt, CA River Plate Buenos Aíres, steht vor dem ersten Abstieg seiner 110-jährigen Vereinsgeschichte. Das Hinspiel in der Relegation verlor der Klub aus der Hauptstadt Argentiniens beim Zweitligisten CD Belgrano in Córdoba mit 0:2. Dabei musste die Partie nach dem zweiten Treffer wegen Ausschreitungen im Gästebereich und einiger, auf den Platz gestürmter River-Fans für zehn Minuten unterbrochen werden.

Foto: Rike (pixelio.de)

Der Verdacht einer Wettmanipulation im Meisterschaftsfinale hat sich nicht erhärtet – dabei gäbe es noch andere, nahe liegende Gründe für diese seltsame Aktion.
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Das Spitzenspiel der ersten schwedischen Liga wurde gestern abend abgebrochen.
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In den vergangenen Monaten gab es verschiedene Geldstrafen gegen Erst- und Zweitligisten – vornehmlich wegen “unsportlichen Verhaltens” ihrer Fans.
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Zwei Trainer sind zuletzt einer körperlichen Attacke bzw. widerlichen Beleidigungen ausgesetzt gewesen. Auch wenn einer der beiden eine durchaus umstrittene Persönlichkeit darstellt, geht so etwas einfach gar nicht.
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Samstag im Fokus von Fans und Polizei: der 'Signal Iduna Park' in Dortmund
So äußerte sich Polens Premierminister Donald Tusk nach den Ausschreitungen beim Endspiel zwischen Legia Warschau und Lech Poznan. Auch andernorts auf der Welt verhielten sich Fans unsportlich.
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In der russischen Liga sind Hooligans und Rassismus keine Ausnahme. Vor allem die Tatsache, dass mit Roberto Carlos von Anschi Machatschkala am Montag ein “Promi” betroffen war, dürfte für die entsprechende Öffentlichkeit gesorgt haben – im brasilianischen Fernsehen wurde die Aktion jedenfalls registriert. Die “Dunkelziffer” in der Premier Liga wird jedenfalls weitaus höher liegen. Leider konnte sich der Weltmeister von 2002 beim 0:2 in St. Petersburg nicht mit einer Banane revanchieren…
Wie weit geht Rivalität? Nach dem Spiel ADO Den Haag – Ajax Amsterdam am vergangenen Sonntag stimmt Spieler Lex Immers im Vereinsheim ein antisemitisches Lied an – und alle singen und tanzen mit.
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An diesem Wochenende startet die Gambrinus Liga in Tschechien in die Rückrunde. Meisterschaftsaspirant Sparta Prag hat dabei als Tabellenzweiter die Vorbereitung offenbar so wichtig genommen, dass man sogar bereit war, sich auf eine dreiste Schummelei einzulassen.
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An dieser Stelle einmal eine Sammlung einiger Sanktionen gegen Vereine und Fans in Deutschland während der vergangenen Monate. Die (Teil-)Ausschlussstrafen gegen den 1.FC Köln, den 1.FC Nürnberg und Hertha BSC wurden dabei bereits am anderen Ort berücksichtigt.
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Die Sanktionen gegen zwei Bundesliga-Klubs – den 1.FC Köln und den 1.FC Nürnberg – und erstmals auch deren Fans verdeutlichen in ihrem Strafmaß, dass eine neue Qualität in der Konfrontation zwischen Offiziellen bzw. Vereinen und den Fußballanhängern erreicht ist.
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In der Auseinandersetzung zwischen DFB/DFL, Polizei, der Justiz, Vereinen und Fans geht es seit dem Urteil des Bundesgerichtshofs zum Thema Stadionverbote hoch her. Mancher Beteiligte schnappt dabei so über, dass man meinen könnte, er sollte mal einen durchziehen.
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Schwere Ausschreitungen gab es wieder am Wochenende – z. B. in Frankreichs Profi- und Sachsens Amateurfußball. Alles Weitere über das leidige Thema… (weiterlesen…)
Erfreulich wenig Unsportlichkeiten von Fußballfans sind aus den Gastgeberländern der EURO 2008 zu vermelden gewesen. Allerdings kam es auch in anderen Teilen Europas zu Gewalttätigkeiten, besonders wenn “Nachbarn” im Turnier aufeinander trafen. Da nutzt (zunächst) auch die UEFA-Initiative gegen Rassismus und Intoleranz nichts.
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Das Regionalligaspiel zwischen dem 1.FC Union Berlin und Dynamo Dresden am 8. Mai ging ohne nennenswerte Ausschreitungen über die Bühne. Die gute Nachricht hat allerdings ihren Preis gehabt – und andernorts kam es auch wieder zu Randale und unsportlichem Verhalten. So wurde ein Bielefelder Ordner von Hooligans aus Bochum schwer verletzt.