“Eure Fans haben 62 Pfund gezahlt. Los, geht rüber und bedankt Euch!”
John Brooks, Schiedsrichter-Assistent bei Arsenal – ManCity, nach der Partie zu den siegreichen Gästespielern – das günstigste Ticket kostete umgerechnet knapp 75 Euro
Plus und Minus liegen auch in England im Auge des Betrachters
Fußball-Business / Affären International
Sage niemand, die Investoren in Englands Fußball hätten die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Zwei Clubs, die durch das “Financial Fairplay” der UEFA besonders bedroht schienen, konnten jedenfalls kürzlich erfolgreiche Geschäftszahlen vorlegen: so verzeichnete der FC Chelsea (erstmals seit 2003, also erstmals unter Roman Abramowitsch) einen Gewinn (von umgerechnet 1,75 Mio Euro). Manchester City gelang es dagegen immerhin auch schon mal, den Verlust aus dem Vorjahr zu halbieren (was ein Minus von nur noch umgerechnet rund 120 Mio Euro für 2010/11 bedeutete)…
In England übernahm vor nicht einmal zwei Jahren der indische Geflügelkonzern Venky’s die Blackburn Rovers und wollte diese zurück in die Champions League führen. In der Realität sah das dann so aus:
Dieses Jahr sind die Rovers dann in die 2. Liga abgestiegen…
Beim englischen Zweitligisten wird nach dem Besitzerwechsel prompt der Trainer gefeuert – und natürlich gleich ein Kaliber wie Harry Redknapp gehandelt…
Komischer Vogel: So etwa könnte das neue Wappen der 'Bluebirds' aussehen
Fußball-Business International
Vincent Tan, Besitzer des englischen Zweitligisten Cardiff City, plant eine Änderung der Vereinsfarben. Der Geschäftsmann aus Malaysia will “seinen” Klub nach 113 Jahren künftig in Rot statt im traditionellen Blau-Weiß spielen lassen. Das bisherige Wappentier soll obendrein einem Drachen weichen. (weiterlesen…)
Die Zahlen sind schon ein Jahr alt, aber die insgesamt 2,5 Milliarden Pfund Schulden (3,1 Milliarden Euro) der Premier-League-Klubs in England dürften sich in der Zwischenzeit nicht wesentlich verringert haben. Zwar stehen zumeist die steinreichen Besitzer für die Miesen gerade, aber auch das funktioniert nicht immer. Aktuelles Negativbeispiel: der FC Portsmouth. Der Klub – 2010 noch Erstligist – musste erneut in die Insolvenz. Der damit verbundene Punktabzug führt zum Abstieg von “Pompey” in die dritte Liga.
Der legendäre St. James’ Park, Heimstätte von Newcastle United, verliert nach 119 Jahren seinen Namen. Die Klubführung hatte sich entschlossen, die Namensrechte an dem Stadion zu verkaufen. Somit heißt die Arena ab sofort “Sports Direct Arena”. (weiterlesen…)
Nach dem gestern gesprochenen und in der Form zu erwartenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs wird natürlich viel über mögliche Konsequenzen spekuliert. Dabei ist es dafür eigentlich noch zu früh – zumindest, was den TV-Markt in Deutschland angeht. Die DFL trifft der Schiedsspruch schließlich nicht unvorbereitet und man hat sich dort bereits mit Maßnahmen beschäftigt, die einen möglichen Einnahmeverlust so gering wie möglich halten sollen. International gesehen könnte das Urteil die Ligen mit bislang weitaus höheren TV-Einnahmen wie z. B. in England deutlich stärker betreffen – und somit zu einer europäisch gesehen erheblichen Angleichung bei den Rechteeinnahmen führen. Auch das ist zu diesem Zeitpunkt aber noch Spekulation. Wer sich dennoch einen schnellen Überblick zum Thema verschaffen möchte, kann sich z. B. auf tagesschau.de schlauer machen…
… Premier-League-Aufsteiger Queens Park Rangers um ein Haar in der zweiten englischen Liga hätte verbleiben müssen? Grund war ein drohender Punktabzug in Folge möglicher Unregelmäßigkeiten beim Transfer von Alejandro Faurlin im Jahr 2009. Beim Kauf des Spielers soll Geld – ähnlich wie seinerzeit beim Fall Carlos Tevez – an eine dritte Partei geflossen sein, die die Transferrechte an dem Argentinier zum damaligen Zeitpunkt besaß. (weiterlesen…)
In Kolumbien ist ein Fan bei Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Gruppierungen ums Leben gekommen. Auch in Athen und Moskau gab es – zum wiederholten mal – blutige Randale. (weiterlesen…)
Wer geglaubt hat, die Vermarktung des Fußballs müsse nun bald ausgeschöpft sein, sieht sich einmal mehr eines Besseren belehrt. Manchester United könnte dabei Beispiel für einen neuen Trend werden: der Vermarktung von Trainingskleidung… (weiterlesen…)
Die Fluggesellschaft Etihad hat für zehn Jahre die Namensrechte der Spielstätte von Manchester City erworben. Die Konkurrenz wittert hinter dem Deal allerdings versteckte Subventionen für den Klub. (weiterlesen…)
Der Besitzer des Premier-League-Absteigers Birmingham City ist in seiner Heimat Hongkong vorübergehend festgenommen worden. Gegen eine Kaution wurde er zwar wieder auf freien Fuß gesetzt, darf die ehemalige britische Kronkolonie aber vorerst nicht verlassen. (weiterlesen…)
Gerade erst berichtete press-schlag.de darüber, dass die Vereine der Premier League in der Spielzeit 2009/10 laut Deloitte ein Plus von rund 100 Millionen Euro verzeichneten, da finden wir einen Bericht, der von einem Verlust von knapp 600 Millionen Pfund spricht. (weiterlesen…)
Nach jahrelanger Verteilung seiner Aktienpakete auf verschiedene Eigentümer hat der FC Arsenal nun doch einen Haupteigentümer: der amerikanische Geschäftsmann Stan Kroenke erwarb für insgesamt 826 Millionen Euro Anteile, die ihm die alleinige Kontrolle über den Londoner Fußball-Klub verschaffen. (weiterlesen…)
Ryan Babel vom FC Liverpool ist vom englischen Fußballverband zu einer Geldstrafe von 10.000 Pfund (knapp 12.000 Euro) verurteilt worden. Im Internet hatte er den englischen Schiedsrichter Howard Webb verhöhnt. (weiterlesen…)
Die Premier League – Tummelplatz für Milliardäre. In der durchgeknalltesten Liga der Welt werden weiterhin dreistellige Millionenbeträge von lebensmüden Geschäftsmännern zur Verfügung gestellt, um mal wieder ein horrendes Minus ihrer Vereine auszugleichen. Es gibt aber auch Klub-Besitzer, die nicht mehr ganz so liquide sind. Aber kein Problem, irgendwie lässt sich immer Geld auftreiben oder ein nächster Verrückter, der den Laden übernimmt. Nur in Portsmouth geht derzeit nicht mal diese Rechnung auf, ausgerechnet, bei “Pompey”… (weiterlesen…)
Die englische Fußball-Nationalelf hat sich längst für die WM 2010 in Südafrika qualifiziert – dennoch erhitzt das Qualifikationsspiel in der Ukraine am heutigen Samstag die Gemüter. Denn erstmals in Großbritannien wird ein Fußballspiel nur im Internet übertragen…(weiterlesen…)