Nach Ankündigung strengerer Gesetze in Russland

Die Zocker sind auch unter uns…!

Affären Deutschland / International

Russland sagt Korruption und Manipulation im Fußball den Kampf an. Die Befürchtung: die internationale Wettmafia könnte sich deshalb neue Betätigungsfelder z. B. in Westeuropa suchen. Dabei wissen wir von press-schlag.de mal wieder exklusiv, dass die globalen Zocker hier bzw. dort längst ihr Unwesen treiben. Man muss nur mal die Augen aufmachen….

Brennpunkt Westeuropa

Klar, dass in einem Land, wo laut Spielerumfrage 43,5 Prozent aller Partien manipuliert sind, die Wettmafia keine Zukunft mehr sehen kann. Westeuropa dagegen bietet nahezu ideale Bedingungen: hier glauben Fans und Funktionäre noch, dass keine Spiele verschoben werden. Das geschieht nur anderswo – meinen sie…

Man schaue sich dabei nur mal einige Pokalspiele diese Woche an: in England schlägt Chelsea etwa Manchester United mit einem astronomischen 5:4 n. V. Noch schöner: einen Tag zuvor gewinnt Arsenal bei Reading 7:5 n. V. – und das, nachdem die “Gunners” in der ersten Halbzeit bereits mit 0:4 zurücklagen.

Im niederländischen Pokal etwa fegte der Amateurklub ADO ‘20 Heemskerk Zweitligist FC Eindhoven mit 6:1 vom Platz. Der Kaas war dort aber nach 13 Minuten eigentlich schon gegessen – da hatten sich die “Zondagamateurs” bereits ein beruhigendes 5:0 als Polster verschafft.

Klar, denkt da der westeuropäische Fan, im Fußball ist eben alles möglich und im Pokal sowieso, das macht ja gerade seinen Reiz aus. Wir von press-schlag.de vermuten hingegen, dass weniger der Pokal, als vor allem das Wettlokal seine eigenen Gesetze hat.

Brennpunkt Deutschland

Und natürlich ist auch Deutschland nicht die Insel der Glückseligen. Auch wenn hier früher schon die Radsportfans glaubten, das Team Telekom sei der einzige Rennstall, der nicht Doping zur Leistungssteigerung benutzt.

Wir von press-schlag.de müssen hingegen nüchtern feststellen: Beliebt bei der internationalen Wettmafia ist hierzulande offenbar das Resultat 3:2 nach 0:2-Rückstand. So zuletzt in der Zweiten Liga bei St. Pauli – Dynamo Dresden in der weniger quotenträchtigen Variante “Heimsieg”. Oder in der Bundesliga bei Hannover 96 – Borussia Mönchengladbach in der lukrativeren Version “Rückstand und Ergebnisdrehen in der zweiten Hälfte”. Oder, wiederum in der 2. Liga, bei Jahn Regensburg – 1. FC Köln, in der extrem attraktiven Variante “2:0 bis zur 87. Minute”.

Und dann, heute abend, herrjemineh, kommt das Endergebnis aus der Regionalliga Nord: BV Cloppenburg – Werder Bremen II 3:3. Pass auf, wetten…? Na klar, bitte sehr!

Nicht die Augen verschließen!

Während sich mancher blauäugige Fan Sorgen zu machen beginnt über den mentalen Zustand der Profis in Deutschland, die einfach keine Vorsprünge mehr ins Ziel bringen können, konstatiert press-schlag.de knallhart: Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu! Und zwar gerade, weil jeder denkt, so was passiert in Deutschland einfach nicht.

Vor diesem Hintergrund bitten wir darum, sich nochmal objektiv die letzte halbe Stunde des Länderspiels Deutschland – Schweden anzusehen, wo die Nationalelf ein 4:0 verspielte!

Mal ganz ehrlich – da war man in Simbabwe (Platz 154 im weltweiten Korruptionsindex) doch einfach konsequenter…

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