Die Pressschlag-Prognose:

Bye-bye Bayern!

Szene Deutschland / International

Es ist ja kaum noch auszuhalten: der Medienauftrieb vor dem Achtelfinal-Rückspiel des FC Bayern München. Die Partie gegen den FC Basel mutiert allerorten zum “Schicksalsspiel” – solche “Probleme” hätten die meisten doch gerne. Klar, so als arrogante Fußball-Schickeria wär’ man natürlich total beleidigt, das Endspiel der Champions League ausgerechnet in der heimischen Arena ausgerechnet gegen so einen Gegner zu verpassen. Doch trösten wir die Bayern im Voraus: das ist doch auch schon dem Hamburger SV vor knapp zwei Jahren in der Europa-League so ergangen. Und Hertha BSC seit 27 Jahren mit dem DFB-Pokal.

Das war`s

Das hätte sehr interessant werden können, wenn der FC Basel mit 0:1 in die Pause gegangen wäre. “Außerordentlich stark”, wie es nun in der Analyse von Sebastian Hellmann heißt, haben wir die Bayern nicht gesehen. Experte Oti Hitzfeld hat da selbstverständlich die etwas nüchternere Analyse parat. Und das schönste des Abends: Helmut Markwort, Edi Stoiber und all die anderen “Promis” auf der Haupttribüne können beruhigt Schlafen gehen. Press-schlag.de wünscht eine gute Nacht…

FC Bayern II

Dabei war dieses Achtelfinale ohnehin ja quasi eine Inzestveranstaltung der Bayern. Basels Shaqiri schon für nächste Saison verpflichtet, Basels Trainer Vogel hat schon für den Rekordmeister gearbeitet und kennt aus der Zeit noch Müller und Badstuber. Selbst Vorgänger Thorsten Fink hat Bayern-Background. Also musste es ja fast schon so kommen….

Ja, ja, Morgen…

…, da werden wieder alle dem FC Bayern zu Füßen liegen, die dem Klub bis heute noch eine Krise eingeredet und Trainer Heynckes in Frage gestellt haben.

Beerdigung erster Klasse

So viele Basler Tore können selbst wir uns nicht ausdenken, wie es auf der anderen Seite einschlägt. Schon werden die Bayern von Reif auf eine Ebene mit dem FC Barcelona gehievt.

Ribery hat Feierabend

Der Franzose darf unter die Dusche, während Robben noch weitermacht – und das 7:0 nach Vorarbeit von Schweinsteiger erzielt.

Immer noch eine Viertelstunde

Wenn’s so weitergeht, kann der FC Basel nicht nur mit Hoffenheim gleichziehen, sondern den Retortenklub sogar noch in negativer Hinsicht überflügeln.

Boateng atmet auf

Thomas Müller wird ausgewechselt – da kann Bayerns Abwehrspieler auf atmen. Einen Platzanschiss wird’s heute also nicht mehr geben. Es kommt: Bastian Schweinsteiger, der ein bisschen Spielpraxis sammeln darf.

Stattdessen…

…dreht auf der anderen Seite Ribery auf und Gegenspieler Steinhöfer zum wiederholten Male ein. Wieder ist Gomez zur Stelle – 6:0.

Oh, dear!

Was hatte denn der englische Referee im Tee – beim vermeintlichen “Anschlusstreffer” von Basels Frei war vorher mitnichten die Hand im Spiel. Alles korrekt, aber Mr. Clattenburg pfeift ab.

Wir lassen’s uns schmecken

Während Ribery die Basler Deckung vernascht und Gomez nur noch den Kopf zum 5:0 hinhalten muss, haben wir uns schon mal aus dem Kühlschrank bedient. Ein Hauch von VIP-Lounge.

Enttäuschung bei der Presse?

Manch ein Journalist mag sich ein bisschen ärgern – so eine schöne “Krise” beim FC Bayern, das wär`s ja gewesen. Jetzt muss die Lücke nach Wulffs Zapfenstreich wohl anderweitig gefüllt werden. Die ersten Hobbydetektive haben sich ja bereits auf den Berliner Bürgermeister gestürzt. An dieser Stelle möchten wir uns da schon mal die Formulierungen “Wulffereit” oder “Wowi-Gate” rechtlich schützen lassen.

Au backe, Basel!

Kurz nach der Pause schon das 4:0 für Bayern – erst legen die Schweizer gefällig, aber harmlos los. Dann ist Ribery außen und Gomez im Strafraum jeweils schneller als der direkte Gegenspieler und die letzte Hoffnung der Gäste dahin.

Eigentlich gar nicht übel

So sah es Für den FC Basel fünf Minuten vor der Halbzeit aus. Die Bayern hatten sich wieder in ihren typischen Selbstverliebtheitszustand gespielt, lagen dabei aber nur 1:0 vorne. Die Gäste konnten gar den Eindruck erwecken, etwas ins Spiel zu kommen. Dann darf man sich aber hinten natürlich nicht zwei solche Blackouts leisten. Der Hafer ist wohl geschnitten.

“Fast im Viertelfinale”

Da hat der Hellmann aber wohl wieder Recht. Wenn wir uns in der zweiten Halbzeit keine Basler Tore ausdenken, passiert da wohl nichts mehr…

Hellmann mit Kerner-Qualitäten

Der “Sky Anchorman Football” kommentiert den Jubel über die Tore gegen Barca. Äh, Basel natürlich. Barca kommt später, überspielt er den Lapsus dann noch ganz schön dreist. dafür gebührt ihm der Johannes-B.- Kerner-Preis. Und wir waren schon traurig, den Fußballpapst heute nicht sehen zu können, weil Sat1 nicht überträgt. Aber nächstes Jahr ist JBK dann ja wieder beim ZDF exklusiv mit der Champions League dran.

Halbzeitstand 3:0
Oh je – 3:0!

Basel schläft sich kurz vor der Pause um Kopf und Kragen – nach dem langen Freistoßball von Kroos kann Badstuber ungehindert nach innen passen, wo zwei Bayern vor dem leeren Tor lauern. Gomez schiebt ein.

Schnarch – 2:0!

Auch dieser Angriff der Bayern wird nicht besonders schnell vorgetragen – dann aber kommt der Pass von Robben vor das Tor und Müller staubt ab. Da hat Basels Defensive schön gepennt.

Bayern behäbig

Bei einem “Konter” spielen die Gastgeber ziemlich lässig nach vorn. Immerhin kriegt Kroos aber nmoch einen ganz vernünftigen Schuss aus der zweiten Reihe zu Stande.

Basel will den Ball gar nicht!

Ah, da formuliert der Reif das, was man so als Gefühl haben könnte. Und? Recht hat er, bisher haben sie eh nicht viel mit der Pille anzufangen gewusst. Also: erst mal Schadensbegrenzung. Und die hat beim Stand von 1:0 nach dem Spielverlauf hervorragend geklappt.

Halbe Stunde rum

Nach 30 Minuten haben die Bayern klare Vorteile, führen aber lediglich 1:0. Sie lassen es nun merklich lockerer angehen. Wenn sie da ihre Situation nicht mal wieder falsch interpretieren.

“27 gegen 27″!?

Nanu, was zählt der ältere Herr am Mikrofon da? Okay, er meint den Zweikampf zwischen Alaba (Rückennumer 27) und Markus Steinhöfer (dito).

Zarteste Versuchungen

Äh, zarteste Versuche, und zwar der Schweizer im Angriffsspiel – aber die Pille läuft zwar über zahlreiche Stationen durch die Hälfte der Bayern, am Ende passiert jedoch – nix!

Einwurf für Basel?

Denkste! Zwar wäre es so gewesen, aber der Schiri entscheidet anders herum. Macht der englische Unparteiische jetzt auch schon mit? Dann wären die Bayern wirklich nicht mehr zu stoppen.

Das Beste für die Gäste

Das ist der Zwischenstand: nur 1:0 für die Bayern, Gomez hat gerade schon wieder eine Gelegenheit per Kopfball. Aber keine Gefahr.

Höhen und Tiefen…

… bei Arjen Robben – diesmal stolpert er spektakulär über die Kugel. Doch immerhin hat er ja schon ein Tor geschossen – kein Grund, schon total beleidigt zu sein.

Basel doch Hoffenheim?

Bange Frage: kriegen die Schweizer jetzt ordentlich eingetütet – wie die Kraichgauer am vergangenen Wochenende? Momentan schwimmen die Gäste jedenfalls ordentlich.

1:0!

Mit kräftiger Hilfe der Basler Deckung – den Pass lenkt ein Verteidiger der Gäste genau auf Robben, der mühelos trifft.

“Da ist Ribery”

sagt der Reif Marcel gleich dreimal bei des Franzosen ersten Auftritt – der Franzose endet dann aber in der Gästeabwehr.

Okay,…

… die Bayern wirbeln ganz schön und Basel muss ganz schön Tempo mitgehen – wenn sie nicht selbst im Ballbesitz sind.

Robben schon beleidigt?

Erster Zweikampf des Holländers mit Haken und Ösen – dann lässt er von seinem Kontrahenten und dem Ball ab. Mal sehen, wie lange er den Kopf oben behält – da hat er auch schon die Chance nach schönem Müller-Pass, aber vergibt leichtfertig.

Marco, streller den Bayern mal schön ans Bein!

Wie gesagt: nach dem ganzen medialen Aufgalopp sind wir mal für den FC Bayern II – auch wenn die Münchner für das ganze Pressegedöns natürlich auch nichts können.

So, dann kann`s losgehen!

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