Beckham sagt PSG ab

Posh Spice will nicht nach Paris

Szene International

Eigentlich war doch schon alles geritzt: David Beckham wollte nach Ablauf seines Vertrags in den USA nochmal in Europa Station machen. Da traf es sich gut, dass die neuen Vereinsbosse von Paris St. Germain noch ein Aushängeschild für ihr neues Luxusprojekt suchten. Doch Ehefrau Victoria wollte da nicht mitziehen…

Auch ohne Popstar Beckham…

Richtig schmackhaft war Becks der Wechsel gemacht worden: 800.000 Euro Monatslohn soll die Qatar Sports Investments (QSI), die von Kronprinz Scheich Tamim bin Hamad al-Thani geleitet wird, geboten haben. Doch dem ehemaligen “Spice Girl” war die Aussicht auf rund 14 Millionen Euro für anderthalb Jahre Paris bzw. Fernbeziehung offenbar nicht glamourös genug.

Sie machte dem heißen Flirt ihres Gatten ein Ende, bevor daraus mehr werden konnte. Offizielle Version der Absage: “Aus familiären Gründen”. Oder wie PSG-Manager Leonardo meinte: “Das Ding ist geplatzt.” Was oder wen er damit meinte, sei mal dahingestellt…

…geht das Projekt PSG weiter

Unschön auf jeden Fall für die Besitzer des PSG aus Katar. Doch die werden sich sicherlich nicht lange mit der gescheiterten Personalie aufhalten. Andere Stars wie Didier Drogba, Kaka, Florent Malouda oder Alexandre Pato stehen schließlich auch noch auf dem Wunschzettel.

Jüngst erst bewiesen die Geldgeber des Hauptstadtklubs in beeindruckender Art und Weise, dass ihr Blick nur nach vorne gerichtet ist: nämlich bei der Verpflichtung des neuen Trainers Carlo Ancelotti (Jahresgehalt: sechs Mio. Euro netto). Der gehört zu den wenigen, die als Spieler und Trainer die Champions League gewonnen haben und paart damit den erwünschten Glamour mit der erhofften Erfolgsgarantie.

Unter Vorgänger Antoine Kombouaré, einer Art PSG-Legende, war der Klub schließlich in der Gruppenphase der Europa League ausgeschieden – da konnte die Verantwortlichen das Erreichen der “Herbstmeisterschaft” kurz vor Weihnachten auch nicht mehr milde stimmen.

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