Griechenland: Weiterer Zwangsabstieg zurückgenommen

Stern auf Zick-Zack-Kurs

Affären International

Anfang Oktober entschied das Disziplinarkomitee des Griechischen Fußballverbandes (EPO), dass Asteras Tripolis wegen Spielmanipulation aus dem laufenden Betrieb der ersten Liga absteigen muss. Keine zwei Wochen später wurde die Strafe von der Berufungskommission wieder aufgehoben – aus Mangel an Beweisen.

Per aspera ad Asteras

Asteras-Präsident Giorgios Borovilos wurde ursprünglich zur Last gelegt, u. a. im März 50.000 Euro an Olympiakos Volos überwiesen zu haben, damit sein Verein das Spiel gewinnt. Dafür sollte Asteras 300.000 Euro Strafe zahlen und Borovilos drei Jahre gesperrt werden. Nur einige Tage später wurde allerdings dem Einspruch stattgegeben. Wie das Disziplinarkomitee das Urteil anhand des nun festgestellten Beweismangels sprechen konnte, bleibt unklar. Offenbar wurden auch die Geldstrafe und die Sperre gegen den Präsidenten aufgehoben.

Das letzte Wort?

Asteras Tripolis wäre ansonsten der dritte Verein der griechischen Super League gewesen, der in den vergangenen Monaten im Zuge des Manipulationsskandals zwangsrelegiert worden ist. Endgültige Entwarnung gibt es aber wohl noch nicht: die beiden anderen betroffenen Teams – AO Kavala und Olympiakos Volos – waren im Verlauf der Verhandlung nämlich in letzter Instanz ebenfalls vom Zwangsabstieg befreit worden. Schließlich aber sprach die Kommission für Berufssport (EEA) die Strafversetzung gegen die beiden Klubs aus (press-schlag.de berichtete).

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