Was macht eigentlich… Michael Henke?

So sieht es aus, das Wappen von Henkes neuem Arbeitgeber

So sieht es aus, das Wappen von Henkes neuem Arbeitgeber

Lebensaufgabe Co-Trainer

Szene Deutschland / International

Michael Henke, vielleicht der Co-Trainer überhaupt, ist wieder in seinem Revier. Was nicht heißen soll, dass er im Ruhrgebiet eine Anstellung gefunden hat – weit gefehlt -, sondern dass er wieder als Assi tätig ist.

Nicht zum Chef geboren

Der ehemalige “Patachon” von Otmar Hitzfeld geht inzwischen längst seine eigenen Wege – was irgendwie auch seinen sportlichen Abstieg mit einläutete. Seine Stationen als Cheftrainer blieben bloß Intermezzi – sowohl beim damaligen Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern (2005) als auch beim Oberligisten 1. FC Saarbrücken (2006) war nach fünf Monaten Schluss. Zuletzt blieb er selbst als Assistent erfolglos – auf der Bank des 1. FC Köln neben Zvonimir Soldo.

Mit der Katze nach Teheran

Im Juli nun nahm Henke das an, was man im deutschen Fußballgeschäft gerne als “neue Herausforderung” bezeichnet: den Posten des Assistenztrainers beim iranischen Erstligisten Esteghlal Teheran. Erzrivale Persepolis soll ebenfalls an dem studierten Sportlehrer dran gewesen sein, zog aber den Kürzeren.

Das trägt die Katze auf dem Trainingsanzug

Das trägt die Katze auf dem Trainingsanzug

Worauf man sich gleich einen anderen geborenen Co-Trainer aus Deutschland holte: Ralf Zumdick, dem auf seinen Chefposten beim VfL Bochum, der Nationalelf von Ghana und Genclerbirligi Ankara auch nicht viel Erfolg beschieden war. Nun wird “die Katze” also Assi von Persepolis-Trainer Ali Daei.

Der feine Unterschied

Anders als Zumdick soll Henke aber auch noch als technischer Berater von Esteghal-Präsident Ali Fattollahzadeh fungieren – was in etwa so aussehen könnte: “Fahr’ schon mal den Wagen vor, Michael!” – “Okay, Ali…”

Die press-schlag.de-Erfolgsgarantie

In jedem Fall sollten Henke und Zumdick um die enorme Rivalität zwischen den beiden Hauptstadtklubs wissen und es tunlichst vermeiden, gemeinsam in der Öffentlichkeit ein Bier trinken zu gehen…

Zur Feindschaft zwischen Esteghlal und Persepolis gibt es im Übrigen diesen sehenswerten Beitrag eines norwegischen (!) Groundhoppers auf YouTube, der es verdient, in Gänze gesehen zu werden:

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