Lustige Aufsteiger: Queens Park Rangers (England)

Wussten Sie schon, dass…

Affären International

Premier-League-Aufsteiger Queens Park Rangers um ein Haar in der zweiten englischen Liga hätte verbleiben müssen? Grund war ein drohender Punktabzug in Folge möglicher Unregelmäßigkeiten beim Transfer von Alejandro Faurlin im Jahr 2009. Beim Kauf des Spielers soll Geld – ähnlich wie seinerzeit beim Fall Carlos Tevez – an eine dritte Partei geflossen sein, die die Transferrechte an dem Argentinier zum damaligen Zeitpunkt besaß.

Nachdem der englische Fußballverband FA Verstöße in zwei von sieben Anklagepunkten erkannt hatte, kamen die “Super Hoops” allerdings mit einer Geldstrafe in Höhe von umgerechnet etwa einer Million Euro davon.

Inzwischen hat der bisherige Hauptanteilseigner von QPR, Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, den Klub an Tony Fernandes verkauft . Der Unternehmer aus Malaysia hat auch schon ein Spielzeug in der PS-Branche: den Rennstall Lotus Racing. Fernandes besitzt nun 66 Prozent der Klubanteile, der Rest entfällt auf den Stahlmagnaten Lakshmi Mittal.

Kleiner Treppenwitz der Geschichte: als West Ham United im Fall Tevez seinerzeit ebenfalls mit einer Geldstrafe davonkam und damit den Klassenerhalt sicherte, musste Sheffield United (inzwischen drittklassig!) mit Trainer Neil Warnock den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Nun profitierte Warnock von dem ähnlichen Urteil: als Aufstiegstrainer auf der Bank von QPR.

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