DFB: Pyrotechnik bleibt vorerst verboten

Bürokratie vs. Pyrokratie

Radikalismus, Randale, Rassismus, Rowdytum

“Pyrotechnik ist kein Verbrechen” lautet der Slogan der Fans – in deutschen Stadien bleiben die Bengalischen Feuer nach einem Beschluss des DFB allerdings weiterhin (vorerst) verboten. Das Verschieben der Entscheidung ist aber wohl gleich bedeutend mit dem Aus für die Diskussion über eine Legalisierung von Pyrotechnik im Stadion.

Bauch vs. Kopf

Die Mitglieder des DFB-Präsidiums mochten nicht über ihren Schatten springen – die Entscheidung über die Freigabe von Pyrotechnik in Deutschlands Arenen wurde vorerst verschoben. In dem Gremium war man sich einig, dass zuvor verschiedene Kriterien zu überprüfen seien – und die haben es in sich.

Die Mitglieder des Präsidiums kamen zu der übereinstimmenden Überzeugung, dass zu den komplexen baurechtlichen sowie haftungsrechtlichen und versicherungstechnischen Fragen kurzfristig Rechtsgutachten einzuholen sind. Dabei müssen auch ordnungsrechtliche Aspekte berücksichtigt werden.

Aus einer Meldung von sport.de

U-Haftung

Wenn dann die Gutachten vorliegen, müssen die Vereine als Veranstalter gehört werden. Und spätestens an dem Punkt wird die Faninitiative wohl scheitern: denn es geht wieder mal um’s Geld. Diesmal in der Form, dass sich wohl niemand dafür findet, der bei einem Unfall die Haftung übernehmen würde.

Heiner, hilf…!

Also sieht es ganz danach aus, als würden die Paragraphen weiterhin gegen die Pyrotechnik die Oberhand behalten. Nur noch ein Schlichter wird da den Fans zu einem (Teil-)Erfolg verhelfen können: press-schlag.de würde in diesem Fall selbstredend Heiner Geißler berufen und seinen Vorschlag abnicken. Müssen wir halt alle ein bisschen was dazugeben, aber dann gäbe es “Feuer frei” – mit der DFB-Brennelementesteuer…

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