Der lange Arm des Sponsors…

foto: marika (www.pixelio.de)

Affären Deutschland

Offenbar zu weit aus dem Fenster lehnte sich Jacek Krzynowek nach seinem Wechsel vom VfL Wolfsburg zu Hannover 96 in der Winterpause. “Wie ein Mensch, der seine Freiheit erlangt hat”, fühle er sich – und über Ex-Trainer Felix Magath lästerte der Pole, er habe sich beim VW-Klub als “Boss und Gott zugleich” aufgespielt. Worte, die bei der Volkswagen AG auf Missmut stießen.

Darum ließ der Konzern seine “Beziehungen” spielen – schließlich befindet sich VW auch im Sponsoren-Pool der Hannoveraner und zahlt dem Verein jährlich 600.000 Euro. So wurde man in der Angelegenheit quasi auf dem kurzen Dienstweg bei 96-Präsident Martin Kind vorstellig, der daraufhin verlautbaren ließ: “Ich habe Krzynowek empfohlen, das nicht mehr zu tun…”

Merke: Freiheit ist immer die Freiheit des Sponsors…

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